Pressespiegel zur musikalischen Kundgebung am 18.5.2018

(mit Aktualisierungen am 23.5. und 25.5.2018)

Wir versuchen hier, die teils absurden Reaktionen der Presse zu dokumentieren. Die Aufstellung ist chronologisch:

Pressemitteilung der Polizeiinspektion Lüneburg:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/59488/3947776

Diese wurde am Samstag von einem regionalen Blatt aufgegriffen:
https://www.ejz.de/ejz_50_111526304-28-_Groeinsatz-nach-Angriff-auf-Polizisten.html?archiv=1

Darauf folgten die großen (darin wird der Verweis auf Polizeipressestelle
und EJZ z.T. noch deutlich):
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/luechow-dannenberg-vermummte-stuermen-grundstueck-eines-polizisten-a-1208658.html
https://www.welt.de/vermischtes/article176525896/Niedersachsen-60-Vermummte-stuermen-Privatgrundstueck-eines-Polizisten.html
https://www.bild.de/news/inland/polizei/grosseinsatz-polizist-und-familie-zu-hause-von-rund-60-vermummten-angegriffen-55748580.bild.html

Bei Bild dann schon nicht mehr:
https://www.bild.de/regional/hannover/polizei/grundstueck-von-chaoten-gestuermt-krawallmacher-singen-und-skandieren-55761224.bild.html

Dann folgte die Empörung des niedersächsischen Innenministers:
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Belagerung-von-Polizisten-Haus-Pistorius-entsetzt,wendland390.html
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/hitzacker-vermummte-auf-grundstueck-eines-polizisten-boris-pistorius-entsetzt-a-1208739.html
http://www.sueddeutsche.de/politik/hitzacker-in-niedersachsen-innenminister-nennt-vermummten-aufmarsch-vor-polizisten-haus-unfassbar-1.3986906
und viele andere

Berichte NACH der Gegendarstellung auf meuchefitz.de und unserer eigenen:
https://www.focus.de/politik/deutschland/aufmarsch-von-autonomen-in-hitzacker-drohende-vermummte-so-erlebte-der-polizist-den-linken-hass-vor-seinem-haus_id_8959539.html
https://www.welt.de/politik/deutschland/article176538596/Attacke-gegen-Polizisten-Wohnhaus-Linksradikale-beklagen-nun-einen-brutalen-Polizeiuebergriff.html
http://www.sueddeutsche.de/politik/autonomer-aufmarsch-wildwest-in-hitzacker-1.3987247
https://www.focus.de/politik/deutschland/60-vermummte-vor-wohnhaus-linksautonome-legen-gegen-bedrohten-polizisten-nach-und-ueberziehen-ihn-mit-vorwuerfen_id_8964288.html
und andere

NDR-Video und Interview:
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/Debatte-um-Belagerung-von-Polizistenhaus,hallonds44374.html

Die wenigen positiveren oder reflektierteren Artikel am Montag:
https://www.neues-deutschland.de/artikel/1088685.repression-im-wendland-aktion-in-hitzacker-trifft-nicht-auf-gegenliebe.html
http://www.taz.de/!5507260/
https://anfdeutsch.com/aktuelles/polizeiuebergriff-nach-strassenmusikkonzert-4582

Bereits am Montag gibt es erste sehr gute Medienkritik:
http://spiegelkritik.de/2018/05/21/unfassbare-aktionslosigkeit/

Die Stimmung am Dienstag, die verdeutlicht, wie konservative Politiker bereits versuchen, Kapital aus den verfälschten Geschehnissen zu ziehen:
https://www.ejz.de/ejz_50_111526878-28-_Scharfe-Kritik-von-allen-Seiten-nach-Aufmarsch-von-vermummten-Linksautonomen-am-Wohnhaus-eines-Polizisten-in-Hitzacker.html
http://www.haz.de/Nachrichten/Der-Norden/Uebersicht/Vertreter-aus-Politik-und-Polizeigewerkschaft-aeussern-sich-zum-Aufmarsch-in-Hitzacker
http://www.haz.de/Nachrichten/Der-Norden/Uebersicht/Aufmarsch-von-Vermummten-Vorfall-von-Hitzacker-soll-Thema-im-niedersaechsischen-Landtag-werden
https://www.zeit.de/news/2018-05/22/deutschland-polizeigewerkschaft-will-nach-einsatz-in-hitzacker-besseren-schutz-privater-daten-22151202
https://www.abendblatt.de/meinung/article214353359/Ein-Polizist-am-Pranger.html
https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-05/hitzacker-linke-demonstranten-belagerung-haus-polizist
https://www.tagesspiegel.de/politik/hitzacker-in-niedersachsen-ermittlungen-gegen-55-linke-nach-demo-vor-haus-eines-polizisten/22590592.html
und viele weitere…

TV-Interview:
http://www.rtlnord.de/nachrichten/hitzacker-linke-aktivisten-belagern-privatgrundstueck-eines-polizisten.html

Zwar nicht wohlgesonnen, aber zumindest reflektiert, die Kommentare beim NDR:
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Demo-vor-Polizisten-Haus-Blanke-Provokation,wendland396.html
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Demo-vor-Polizisten-Haus-war-ein-Tabubruch,hitzacker524.html

 

Am Dienstag und spätestens am Mittwoch verlagert sich die Berichterstattung zunehmend in Richtung Kritik an der schlechten oder manipulativen journalistischen Arbeit der Vortage sowie dem repressiven Polizeieinsatz:
https://www.jungewelt.de/loginFailed.php?ref=/artikel/332793.polizeiattacke-nach-stra%C3%9Fenkonzert.html?sstr=hitzacker
http://wendland-net.de/video/was-geschah-in-hitzacker-42199
http://wendland-net.de/video/hansel-sauerteigs-version-der-geschichte-35092
https://rdl.de/beitrag/besorgniserrende-reaktion-auf-musikalische-kundgebung-im-wendland
http://spiegelkritik.de/2018/05/22/wir-billigheimer/
youtube: Polaritätsalarm 02 – Hitzacker: Out Of Focus
https://www.neues-deutschland.de/artikel/1088870.repression-im-wendland-vor-staatsschuetzers-privathaus.html
http://www.deutschlandfunk.de/hausbelagerung-in-hitzacker-polithappening-oder-tabubruch.1769.de.html?dram:article_id=418525
http://www.deutschlandfunk.de/berichterstattung-ueber-autonome-kino-im-kopf-angeheizt.2907.de.html?dram:article_id=418506
https://www.freitag.de/autoren/elsa-koester/die-teufel-von-hitzacker
https://www.neues-deutschland.de/artikel/1088940.debatte-nach-vorfall-in-hitzacker-entsetzen-auf-allen-seiten.html
http://www.taz.de/!5507937/

Am Donnerstag und Freitag weitere umfassende Pressekritiken:
https://bildblog.de/98573/hitzacker-polizei-nachplapperei-und-steineschmeisser-aus-dem-archiv/
https://uebermedien.de/27993/neue-qualitaet-der-faktenverdrehung/

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , , , , , | Comments Off on Pressespiegel zur musikalischen Kundgebung am 18.5.2018

Unfassbar!

Besorgniserregende Reaktionen auf musikalische Kundgebung

Nach einer musikalischen Kundgebung in Hitzacker vor dem Haus des Staatsschutzbeamten Olaf Hupp, die sich gegen Spionage und Repression richtete, kam es zur Eskalation: Die ca. 60 Teilnehmer*innen der Kundgebung wurden auf dem Rückweg von der Aktion ohne Vorwarnung durch behelmte, vermummte Polizeieinheiten (BFE) überfallen, zu Boden geschlagen und über fünf Stunden in einem Kessel festgehalten. In der Folge nutzt die Polizei ihre scheinbare Deutungshoheit und verdreht eine musikalische Kundgebung in einen angeblichen Angriff teils vermummter Personen auf ein Familienhaus und phantasiert eine „neue Qualität der Gewalt“ herbei (Polizeipressestelle Lüneburg). Die Presse schreibt ab, ohne zu hinterfragen.

In den letzten Stunden häufen sich populistische und nicht recherchierte Artikel über gewalttätige Angriffe linker Chaoten auf eine Familie, während sie eine neue Dimension einer linksradikalen Gewalt heraufbeschwören. Sogar Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius ließ es sich nicht nehmen, ohne Kenntnis über die Ereignisse öffentlich sein Entsetzen zu äußern. Im folgenden soll vorgestellt werden, was die Gründe für die musikalische Aktion im Wendland waren und was am Freitag tatsächlich geschah.

Wer ist Olaf Hupp?

Olaf Hupp ist Polizeibeamter und Chef der Staatsschutzabteilung Lüchow-Dannenberg, der seit mehreren Jahren die widerständigen Strukturen des Landkreises im Wendland durchleuchtet. Sämtliche Anzeigen, Ermittlungsverfahren und Vorladungen gegen Personen, die dem linken Spektrum zugeordnet werden gehen von ihm aus. Er hat sich zum Ziel gesetzt, die radikale linke Bewegung im Landkreis zu verfolgen. Er agiert dabei übermotiviert und aggressiv – so droht er Betroffenen beispielsweise, dass er sie „fertig machen“ wird. Regelmäßige Durchfahrten durch als einschlägig wahrgenommene Treffpunkte sind an der Tagesordnung. Außerdem versucht er, Einzelne unter Druck zu setzen und damit den Widerstand zu spalten.

Einen Höhepunkt fanden seine repressiven Maßnahmen im Februar 2018 mit einem maßlos überzogenem Polizeieinsatz im Gasthof Meuchefitz. Dabei stürmte eine Hundertschaft vermummter und mit Maschinenpistolen bewaffneter Polizist*innen das Projekt, um ein mit der kurdischen Freiheitsbewegung solidarisches Banner zu entfernen. Betroffene berichten: „Er taucht immer wieder bei uns auf und schränkt unsere Freiheiten durch sein Wissen über uns und die von ihm angestossene Repression enorm ein.“

Die musikalische Kundgebung

Am Abend des 18. Mai 2018 versammelten sich etwa 60 Personen in Hitzacker, um gemeinsam zum Haus von Olaf Hupp zu spazieren. Auf dem öffentlichen Autowendeplatz vor dem Haus fand ein Konzert mit Unterstützung der Rotzfrechen Asphaltkultur (RAK) statt. Währenddessen wurden an seiner Garage Fahnen der kurdischen Freiheitsbewegung angebracht und eine weitere Fahne auf einem ca. drei Meter hohen, selbstmitgebrachten Mast gehisst. Die zwei nach kurzer Zeit eintreffenden Polizisten nahmen keinen wahrnehmbaren Kontakt mit der Versammlung auf. Nach der Darbietung von vier Liedern und wiederkehrenden „Hupp Hupp Hurra“-Rufen packten die Musiker*innen ihre Instrumente wieder zusammen und alle Beteiligten machten sich auf den Rückweg. Als sich die Gruppe langsam dem 500m vom Kundgebungsort entfernten Bahnübergang näherte, rasten plötzlich mehrere Wannen auf die Gruppe zu, aus denen vermummte BFE (Beweissicherungs- und Festnahmeeinheiten) sprangen, die alle gewaltsam zu Boden rang. Die Polizei schlug auf die Personen ein, warf sie in Brennnesseln, trat einige brutal und fesselte sie mit Kabelbindern. Unter den Einsatzkräften befand sich auch Olaf Hupp (in Uniform und als einziger unter seinen Kolleg*innen unvermummt) und trat mit voller Kraft auf am Boden Liegende ein. Erst zwei Stunden, nachdem alle überwältigt worden waren und der Kessel sich geschlossen hatte, wurde den Eingeschlossenen der Grund für die Maßnahme mitgeteilt. Da es einige Verletzte gab, waren zwei Sanitäter der Rettungswacht vor Ort, welche zu Beginn die Situation – ganz nach dem Vorbild ihrer Kolleg*innen von der Polizei – ins Lächerliche zogen. Während der ersten 2 Stunden wurde allen der Gang zur Toilette verwehrt. In Sprechchören forderten die Festgesetzten, frei gelassen zu werden oder zumindest aufs Klo gehen zu dürfen. Auch Decken wurden den Eingekesselten verwehrt, selbst als es immer kälter wurde.

Um ca. 23 Uhr wurde mit den erkennungsdienstlichen Behandlungen begonnen, welche sich bis morgens früh um 2 Uhr zogen. Im Laufe des Zeit fanden sich viele Unterstützer*innen vor Ort ein und versuchten, die Menschen im Kessel so gut wie möglich mit Getränken und Musik zu unterstützen. Das Essen, das sie dabei hatten, wurde nicht bis zum Kessel durchgelassen.

Vier Personen wurden in Polizeigewahrsam nach Lüchow gebracht. Drei davon wurden bereits entlassen, eine Person wird noch immer festgehalten. Der Rest der Kontrollierten bekam Platzverweise ausgestellt, deren Begründung lautete: „Verdacht einen Landfriedensbruch und Hausfriedensbruch auf dem Privatgrundstück des Polizeibeamten Herrn Hupp begangen zu haben. Zu dem skandierten Sie sogar während der polizeilichen Maßnahme: „Hupp Hupp Hurra“ und heroisierten damit Ihr Verhalten.“ Außerdem wurden mehrere Gegenstände von Einzelpersonen konfisziert.

Überreaktionen

Der Polizeieinsatz war völlig unverhältnismäßig und eine reine Machtdemonstration von Olaf Hupp. Es ist unverhältnismäßig, mit einer Hundertschaft BFE Demonstrierende zu überfallen, sie niederzuschlagen und zu treten, weil sie vor einem Haus Musik gemacht haben. Und dennoch ist dies eine kaum anders zu erwartende Reaktion einer Institution, welche ihr Machtmonopol wahren möchte. Wenn es gewagt wird, die vorherrschenden Machtverhältnisse aufzuzeigen, wird offenbar nicht davor zurückgeschreckt, dem mit voller Härte zu entgegnen. Wir wollen uns dadurch aber keineswegs einschüchtern lassen, sondern erkennen mit Freude, einen wunden Punkt getroffen zu haben.

Es gibt Verantwortliche, die maßgeblich an den repressiven Verhältnissen mitwirken. Wir haben einen dieser Verantwortlichen exemplarisch herausgegriffen, um unsere Kritik am System von staatlicher Überwachung und Einschüchterung zu demonstrieren. In dieses System reiht sich auch die Reaktion der Presse ein, die das Spiel der gezielten Desinformation durch die Polizei unhinterfragt fortsetzt. Fast alle Nachrichtenportale übernahmen die Pressemitteilung der Polizei Lüneburg fast wortwörtlich, ohne ihrer gesellschaftlichen Aufgabe einer unparteiischen Recherche und Berichterstattung nachzukommen.

Die Rotzfreche Asphaltkultur

Veröffentlicht unter RAK-Treffen, Uncategorized | Comments Off on Unfassbar!

Back in Leipzig… und weiter!

Der erste Teil unserer Tour liegt hinter uns – wir sind erschöpft und glücklich. Es war großartig, wie viel Unterstützung wir bekommen haben und wie viel positives Feedback. Auch einen Zeitungsartikel gibt es:

https://www.freiepresse.de/LOKALES/VOGTLAND/PLAUEN/Musiker-bereichern-ueberraschend-Strassenfest-artikel10206831.php

Morgen geht’s weiter nach Magdeburg, dort gibt’s Küfa im Liz und abschließen ein Konzert von uns. Am Mittwoch gehen wir nachmittags in Salzwedel auf die Straße.

Veröffentlicht unter RAK-Treffen, Uncategorized | Comments Off on Back in Leipzig… und weiter!

… auf die Straße!

Nach einem gelungenen Start geht es heute in die sächsische Schweiz. In Sebnitz geht’s um 12 los, leider wurde der Kundgebungsort Busbahnhof nicht genehmigt, wir sollen an den Bahnhof… achtet auf aktuelle Ankündigungen per Twitter: http://twitter.com/antifRAKtour

Danach geht’s weiter nach Königstein auf den Reißiger Platz, 15 Uhr wollen wir dort sein. 18 Uhr geht’s zum Markt in Pirna.

Veröffentlicht unter RAK-Treffen | Comments Off on … auf die Straße!

Es geht los!

Inzwischen haben wir uns in Leipzig versammelt und proben und klären die letzten Details … die Uhrzeiten zum Beispiel:

Do 10.5., 19 Uhr: Zittau, Emil – Konzert
Fr/ 11.5., 12 Uhr: Sebnitz (Busbahnhof), 15 Uhr: Königstein (Reißigerplatz), 18 Uhr: Pirna (Markt)– Straßenaktionen
Sa/ 12.5.,  – Plauen – Straßenaktionen
Di/ 15.5., 20 Uhr: Magdeburg, LiZ – Konzert
Mi/ 16.5., 17 Uhr: Salzwedel – Straßenaktionen
Fr/ 18.5., 14 Uhr: Gorleben – Aktionen
Sa/ 19.5., ab 12 Uhr: Wendland, KLP – Straßenaktionen
So/ 20.5., 19 Uhr:  Meuchefitz – Abschlussgala

Veröffentlicht unter Uncategorized | Comments Off on Es geht los!

Ablauf AntifRAKtour 2018

Endlich wird es Frühling! Aber statt eines Kribbelns in der Brust sind es – angesichts der Zustände weltweit – eher die Sorgenfalten auf der Stirn, die uns durch den Tag begleiten. Der brutale Rechtsruck vielerorts findet auch und besonders hier in Deutschland statt, selbst im öffentlichen Raum manchmal so entsetzlich unwidersprochen. Aber nicht alle spielen da mit! Es gibt viele Menschen, die sich die Welt anders vorstellen und auch einiges für ihre Überzeugungen tun – nicht nur in Großstädten. Auch in kleineren Städten, Dörfern und Kommunen leben Menschen mit jeder Menge Bock auf Veränderung, auf ein solidarischeres & menschlicheres Miteinander. Genau diese Leute möchte die Rotzfreche Asphaltkultur mit einer Tour unterstützen.
Die Rotzfreche Asphaltkultur (RAK) ist ein Netzwerk linker Künstler*innen und Musiker*innen. Wir machen politische Musik und Kunst nicht nur auf Szenebühnen, sondern auch kreative Aktionen im öffentlichen Raum. Wir stören gern.
Unten stehen die Orte, in denen wir mit Straßenmusik, vielfältigen Aktionen und Kundgebungen aufkreuzen und mit Aktivist*innen von vor Ort das Hinterland aus der Ruhe bringen wollen.

Kommt vorbei, seid solidarisch! Wir freuen uns auf euch!
Support your local Gegenkultur! Nie wieder ruhiges Hinterland!

Do/ 10.5. – Zittau, Emil – Konzert
Fr/ 11.5. – Sächsiche Schweiz (Sebnitz, Königstein, Pirna) – Straßenaktionen
Sa/ 12.5. – Plauen – Straßenaktionen
Di/ 15.5. – Magdeburg, LiZ – Konzert
Mi/ 16.5. – Salzwedel – Straßenaktionen
Fr/ 18.5. – Gorleben – Aktionen
Sa/ 19.5. – Wendland, KLP – Straßenaktionen
So/ 20.5. – Meuchefitz – Abschlussgala

Veröffentlicht unter RAK-Treffen | Comments Off on Ablauf AntifRAKtour 2018

AntifRAKtour 2018

Wir sind die Rotzfreche Asphaltkultur und wir machen politische Musik- und Kunstaktionen auf Straßen und Plätzen. Wir spielen zusammen da Musik, wo ruhig mehr Leute das Maul aufmachen könnten, um Missstände sichbar zu machen und dagegen anzukämpfen.Dieses Jahr wollen wir eine Antifaschistische Straßenmusiktour durch die sächsische Provinz machen. Aus einer fixen Idee wird jetzt ernst, da sich die politische Lage weiter zuspitzt. Es wird immer brauner.

Wir wollen entgegen der gesellschaftlichen Wahrnehmung sichtbar machen, das die Straßen in Sachsen eben nicht nur irgendwelchen Pegida Spinnern und anderen Nazis gehören. Es gibt da nämlich auch eine ganze Menge Gegenkultur und coole Leute. Gemeinsam mit denen wollen wir auf unserer Antifa-RAK-Tour Konzerte und Aktionen starten und dafür sorgen dass es weiterhin kein ruhiges Hinterland gibt.

Dafür brauchen wir aber eine ordentliche Infrastruktur und weil wir echt viele Leute sind eben auch einen Reisebus, der uns von Z nach P bringt. Und dafür brauchen wir ganz konkret Geld.

Ihr wisst was zu tun ist.

RAK, IBAN: DE50200411550217528900 BIC: COBADEHD055

Veröffentlicht unter RAK-Treffen, Termine | Comments Off on AntifRAKtour 2018

RAK-Treffen 2017

Vom 24. – 27. Mai 2017 findet unser alljährliches RAK-Treffen mit Galaabend, dieses mal in Cottbus statt. Nähre Infos folgen.

Veröffentlicht unter RAK-Treffen | Comments Off on RAK-Treffen 2017

RAK FLTI* – Gala am 17.09.2016

auf dem Wagenplatz Klinge in Leipzig
Einlass 19 uhr, Beginn 20 uhr

Refugees welcome and for free.
FrauenLesbenTrans*Inter* on stage.
Open to all gender!

Mit dabei sind:

und mehr …

RAK FLTI

Veröffentlicht unter RAK-Treffen | Comments Off on RAK FLTI* – Gala am 17.09.2016

Hörspielvortrag über die Rotzfreche Asphaltkultur

Die Rotzfreche Asphaltkultur (RAK) ist ein seit über 35 Jahren lose bestehender Zusammenschluss linker Straßenmusiker*innen und Kleinkünstler*innen. Entstanden aus der Anti-Atom-Bewegung ist die RAK ein Versuch von Selbstorganisation – irgend etwas zwischen Netzwerk, musikalischer Aktionsgruppe und Chaotenhaufen.

Die Bands und „Künstler*innen“ der RAK vereint ein anarchisches Lebensgefühl, die  Sehnsucht nach Veränderung und der Kampf für eine  bessere Welt. Viele von ihnen verstehen ihre Musik als Teil linker Bewegung, Verweigerung oder einfach als Versuch, den Notausgang aus den bestehenden Verhältnissen zu finden.

In den letzten Jahren haben einige RAKis alte Aufnahmen und Geschichten in einem Archiv gesammelt. Viele dieser Schätze sind einfach zu schön oder skurril, als dass wir sie in den Regalen verstauben lassen wollen. Daher haben wir nun ein kleines Hörstück  daraus gebastelt. Im Programm gibt  es eine Menge Musik und Geschichten von  vergessenen Bands, musikalischen Entführungen, von Live-Fernsehsendungen,  künstlerischer Sabotage und öffentlicher Agitation.

Aber das Ganze soll nicht nur eine nostalgische  Erinnerungs-Veranstaltung sein. Das Programm zeigt, wie die Songs der Rotzfrechen Asphaltkultur Ereignisse und Bewegungen in der linken Szene reflektieren, und auch,  wie Menschen aus der RAK mit ihrer Musik durch Aktionen politisch wirksam werden. So wird anhand der Musik der RAK auch ein Ausschnitt aus der Geschichte der linken Bewegung erzählt.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Comments Off on Hörspielvortrag über die Rotzfreche Asphaltkultur